Samstag, 2. Februar 2019

[Rezension] Die Shannara Chroniken: Elfensteine - Terry Brooks


Titel:
 Die Shannara Chroniken - Elfensteine
Autor: Terry Brooks
Seitenzahl: 736 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag 
(15. Februar 2016)
Genre: Fantasy 
Preis: 9,99€
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Das Cover hat mich von Anfang an begeistert. Mir gefällt die Darstellerin (Serie) und das tosende Meer im Hintergrund. Für mich ein stimmiges Cover.

Der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, stirbt. Mit ihm vergeht auch der Bann, der die Dämonen aus der Welt der Sterblichen fernhält, und die ersten dieser Bestien haben die magische Grenze bereits überwunden. Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen, ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken, begibt sie sich auf gefährliche Reise zum Wildewald. Denn die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und sie werden alles tun, um sie aufzuhalten. Zum Glück steht ihr der junge Heiler Wil zur Seite – und mit ihm die Elfensteine von Shannara. 

Nachdem mich die Serie in ihren Bann gezogen hat, war mir klar, dass ich am liebsten sofort das Buch lesen musste. Als ich es dann endlich in den Händen hielt, fing ich auch zugleich an zu lesen. Doch irgendwie holte mich der Schreibstil des Autors überhaupt nicht ab. Der Anfang ist sehr zäh und langatmig, sodass es mir sehr schwer fiel, bei der Sache zu bleiben. Auch von der Protagonistin war sehr lange keine Spur, was recht ungewöhnlich war. Mir kam es so vor, als würde sich der Autor in seiner imaginären Welt verlieren und so viele Details wie nur möglich erzählen wollen, dabei aber den roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht, unnötig auszudehnen. Auch mit der Protagonistin, die dann doch irgendwann man auftaucht, hatte ich so meine Probleme. Mir viel es sehr schwer, mich in Amberle hineinzufühlen und ihren Charakter zu verstehen.
Nach einiger Zeit gelang es mir dann doch irgendwie in die Geschichte hineinzufinden. Vermutlich kam es mir da zu gute, dass ich die Serie bereits gesehen hatte. Die Geschichte ist keinesfalls schlecht und sie hat mich dann auch abgeholt, allerdings etwas spät, sodass ich (so selten es auch vorkommen mag) die Serie in dem Fall bevorzuge.


"Die Shannara-Chroniken - Elfensteine" konnte mich leider lange Zeit nicht abholen. Erst spät gelingt es mir, mich in die Geschichte einzufinden. Für mich passierte das allerdings zu spät, weswegen ich 3 von 5 Eulen vergebe.

[Rezension] Talon: Drachennacht - Julie Kagawa



Titel: Talon - Drachennacht
Autor: Julie Kagawa
Seitenzahl: 480 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (31. Oktober 2016)
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Preis: 16,99 € (gebundene Version)
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Wie auch die ersten beiden Covers der Reihe, ist auch dieses im selben Stil gehalten und kann vollends überzeugen. Die Cover sind einfach ein Blickfang für das Regal. 


Auch wenn ihr dadurch größte Gefahr droht, hat sich das Drachenmädchen Ember endgültig von der mächtigen Organisation Talon losgesagt. Nun hat sie auch noch ihren wichtigsten Verbündeten verloren: Garret, den Georgsritter, der ihr Feind sein sollte, der sie aber liebt. Obwohl Ember tief für ihn empfindet, hat sie ihn doch von sich gestoßen. Zutiefst verletzt, reist Garret nach London. Dort entdeckt er ein schreckliches Geheimnis über den Georgsorden. Ein Geheimnis, das sie alle, Ritter wie Drachen, ins Verderben reißen könnte. Und er erfährt, dass Ember dabei ist, in eine tödliche Falle zu laufen. Er muss zurück zu ihr …
                                                                                      
Nachdem mich Band 1 und Band 2 der Reihe schon extrem begeistert haben, war es gar keine Frage, dass ich Band 3 auch lesen musste. Julie Kagawas Schreibstil ist grandios. Sie ist wirklich eine Meisterin und weiß wie man Spannung gekonnt aufbaut. Auch beim dritten Band hat sich Kagawa dazu entschieden aus verschiedenen Sichtweisen zu schreiben. Der Wechsel zwischen den Protagonisten führt zu einem noch größeren Spannungsaufbau. Die Ganze Geschichte wirkt einfach echt und obwohl die Spannung fast schon konstant aufgebaut wird und beständig ist, wirkt es nicht unglaubwürdig und überzogen. Die fiktive Welt ist wunderbar gestaltet worden, in einem so grandiosen, wordgewandten Schreibstil, dass man das Gefühl hat wirklich in dieser Welt zu stecken. Leider kann ich nicht viel mehr schreiben, ohne in Gefahr zu laufen, zu spoilern.
Für mich war Talon: Drachennacht mal wieder ein weiteres Highlight und ich weiß jetzt schon, dass ich die nächsten Bücher verschlingen werde.



"Talon - Drachenacht" ist definitiv ein Lesehighlight. Der dritte Band kann auf jeden Fall mit den ersten beiden mithalten. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den vierten Band!
Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Eulen.


Sonntag, 27. Januar 2019

[Rezension] Iskari: Der Sturm naht - Kristen Ciccarelli



Titel: Iskari: Der Sturm naht
Autor: Kristen Ciccarelli
Seitenzahl: 416 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (2. Oktober 2017)
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Preis: 16,99 € (gebundene Version)
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Ich lieeeebe dieses Cover. Es ist wunderschön. Mir gefallen die dunklen Farben mit den schönen goldenen Akzenten. Es ist mystisch, sinnlich und wirkt doch gefährlich. Genau die richtige Mischung für diese Geschichte!

Als kleines Kind lockte Asha einst Kozu herbei, den mächtigsten aller Drachen. Er gab ihr vor, ihr Freund zu sein, doch dann flog er auf und vernichtete mit seinen mörderischen Flammen Ashas Heimatstadt. Um die unverzeihliche Schuld, die sie damit auf sich geladen hat, zu sühnen, ist sie eine Iskari geworden, eine Drachentöterin - die beste und mutigste. Doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn ihr Vater, der König, stellt ihr ein schreckliches Ultimatum. Entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu - oder sie muss den verhassten Jarek heiraten. Aber Kozu ist unbesiegbar, der Kampf mit ihm selbst für eine Iskari viel zu schwer. Doch Asha ist nicht allein, denn plötzlich stellt sich jemand an ihre Seite. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimnisvolle Sklave Jareks...
                                                                                      
Die Autorin hat mich von Anfang an mit ihrer fantastischen Geschichte und ihrem spannenden Schreibstil abgeholt. Zuerst war ich ein wenig skeptisch und hatte die Befürchtung, eventuell wieder auf ein Klischee-Fantasy-Jugendbuch gestoßen zu sein. Schnell wurde mir allerdings klar, dass die Geschichte ein großes Potential hat. 
Die Protagonistin hat es mir besonders angetan. Ihr wahnsinniger Mut und ihre wilde Art zusammen mit der Fürsorge für die Menschen, die sie liebt und ihr Gerechtigkeitssinn, waren für mich eine gelungene Mischung. Aber auch ihre Selbstzweifel und ihr Weiterentwicklung machen "Asha" zu einer Protagonistin, die man nur gern haben kann.
Die Bedeutung der Drachen in der Geschichte hat mich zudem sehr fasziniert. Man wird von der Autorin in eine fast schon märchenhafte Welt entführt, die sie mit ihren "Geschichten", die immer wieder zwischen dem eigentlichen Plot erzählt werden noch weiter bekräftigt. Diese Geschichten sind allerdings auch wichtig, um den Plot und bestimmte Begrifflichkeiten zu verstehen. So kommt es auch nicht zu einem Spannungsabbruch.
Hätte mir die Zeit nicht zwischendurch einen Schnitt durch die Rechnung gemacht, hätte ich das Buch wohl in einem Rutsch verschlungen.
Macht euch auf ein großartiges Buch gefasst, das mit einigen Wendungen und natürlich einer schönen Liebesstory aufwartet.


"Iskari: Der Sturm naht" war eine großartige Geschichte, die mit besonders mit dem schönen Schreibstil der Autorin, der toll ausgearbeiteten Protagonistin und vor allem mit den grandiosen Drachen punktet.
Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Eulen.


Dienstag, 15. Januar 2019

[Rezension] Love and Confess - Colleen Hoover


Titel: Love and Confess
Autor: Colleen Hoover
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Genre: Jugendbuch, New Adult
Preis: 9,95 € (Taschenbuch)
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Das Cover ist noch von der vorherigen broschierten Auflage. Die aktuelle Taschenbuch-Auflage verfügt über ein neues Cover. Ich bin sehr froh, noch die Vorgängerversion zu haben. Besonders mag ich die Farben. Das gemalte Frauengesicht wirkt ansprechend und sinnlich. Auch ein Bezug zur Geschichte wird damit hergestellt, denn Owen, in welchen sich Autumn verliebt, ist ein erfolgreicher Maler/Künstler. Ich liebe es, wenn das Cover einen klaren Bezug zur Geschichte darstellt.


Vor fünf Jahren hat Auburn ihre erste große Liebe in Dallas zurücklassen müssen, verbunden mit einem Schmerz, den sie bis heute nicht ganz überwunden hat. Als sie eines Abends im Schaufenster einer Kunstgalerie Briefe mit anonymen Bekenntnissen entdeckt, ist sie zutiefst berührt, denn auch sie trägt ein Geheimnis mit sich. Niemand soll von ihrer Vergangenheit wissen – vor allem nicht Owen, der junge Künstler mit den grünen Augen, der sich von den Geschichten anderer Menschen für seine Bilder inspirieren lässt. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen und Owen geht es nicht anders. Die beiden verlieben sich mit ungeahnter Wucht ineinander. Doch auch Owen hat ein Geheimnis, das alles zu zerstören droht, was ihnen wichtig ist . . .

Zusammen mit Shani von Between two chapters habe ich "Love and Confess" im Buddyread gelesen. Für mich war das ein wunderschönes Erlebnis, meine Gedanken zur Geschichte sofort teilen zu können.
Ich bin schon viele Jahre Colleen Hoover Fan und doch hatte ich es bisher noch nicht geschafft "Love and Confess" zu lesen. Was für ein Fehler! Die Geschichte hat mich auf viele Wege berührt und beschäftigt. Eine typische CoHo Geschichte, die sich in dein Herz schleicht und dich die verschiedensten Emotionen fühlen lässt. Einige Wendungen ließen mich mit offenem Mund zurück. Ich finde genau diese Momente machen ein gutes Buch aus!

Die Geschichte setzt sich mit dem Thema "Schicksal" auseinander. Kann es sein, dass zwei Menschen für einander bestimmt sind? Kann es sein, dass all das Leid, das man zuvor erfahren hat, nötig war, um die EINE Liebe zu finden?
"Love and Confess" war ein absolutes Lesevergnügen für mich. Die Geschichte hat mir gut gefallen, aber der Plot war mir etwas zu typisch. Trotzdem kann ich das Buch nur jedem weiterempfehlen, denn eins ist klar:
Colleen Hoover schreibt Geschichten, die direkt ins Herz gehen!

"Love and Confess" ist ein wundervolles Leseerlebnis, das berührt und dich an die Hoffnung und das Schicksal glauben lässt.
Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Eulen

Samstag, 28. Oktober 2017

[Rezension] Finderlohn - Stephen King (Bill-Hodges-Serie: 2)


Titel:
Finderlohn 
(Bill-Hodges-Serie:2)
Autor: Stephen King
Seitenzahl: 544 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Genre: Thriller
Preis: 22,99 € (broschiert)
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Das Cover gefällt mir richtig gut. Für mich sind die Cover, die besten, die auch einen klaren Bezug zur Geschichte darstellen. Der Füller mit dem Blut an der Feder stellt hier auf jeden Fall einen Bezug  zum Roman dar und wirkt edel, obgleich mysteriös. Besonders gefällt mir auch die verlaufene Tinte auf dem Cover. Auf jeden Fall ein schönes Cover!

John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?


Als ich erfahren habe, dass es einen Folgeband zu "Mr. Mercedes" geben wird, musste ich diesen sofort haben, kam aber leider lange Zeit nicht dazu, diesen zu lesen.

Die Liebe zur Literatur, oder eher der Wahnsinn?!....
Der zweite Band der Bill-Hodges-Serie macht sich nicht allzu abhängig vom ersten Band, kann daher also auch gut gelesen werden ohne "Mr. Mercedes" vorher gelesen zu haben. Das Buch besteht aus drei Teilen in verschiedenen wechselnden Zeitperspektiven.
Im Vordergrund der Geschichte steht der Teenager Pete, welcher als eher eigenbrödlerisch wahrgenommen wird. Pete ist ein sehr familienbezogener Mensch, der alles für seine Familie tun und sich ohne Frage immer hinten anstellen würde, damit es seinen Liebsten gut geht.
Am Anfang der Geschichte wird der Bezug zu "Mr. Mercedes" hergestellt, denn Petes arbeitssuchender Vater wurde Opfer des Täters, der im ersten Band wütend in eine Menschenmenge raste. Die selbe Szene wird wieder erzählt, allerdings von einem anderes Blickwinkel aus.
Für die Familie, die schon vorher in in Geldnot war, beginnt eine harte Zeit, bis Pete einen geheimnisvollen Koffer findet, der all seine Sorgen begraben könnte. Darin befindet sich eine Menge Geld und unveröffentlichte Romane eines Autors, der mit seinem Tod dafür büßen musste, dass seine veröffentlichten Werke nicht ganz den Vorstellungen seines Mörders Morris Bellamy entsprachen.
Pete entwickelt bald eine Leidenschaft für die Werke, kann diese jedoch nicht mit der Öffentlichkeit teilen, denn somit würde er mit einer Straftat in Verbindung gebracht werden... und dann ist da noch der Mörder des Schriftstellers, der alles daran setzen wird, die Bücher wieder in seinen Besitz zu bringen...
Auch Bill Hodges findet wieder seinen Part in der Geschichte. Ich muss aber leider sagen, dass der Charakter in dieser Geschichte etwas unter geht und nicht unbedingt vonnöten gewesen wäre. Diesbezüglich habe ich mir etwas mehr erwartet.
Das Ende des Buches gibt einen Hinweis auf den dritten Teil der Reihe "Mind Control", der den Leser geradezu verführt weiterlesen zu wollen.

Kings Schreibstil ist gewohnt flüssig, aber auch oft etwas zu detailliert. Wer King kennt und mag, hat damit allerdings keine großen Probleme, denn King neigt in den meisten Büchern zu ausschweifenden Erzählweisen. Trotzdem schafft Stephen King es immer wieder, die Geschichten mit dem gewissen Etwas aufzuwerten und in richtige Pageturner zu verwandeln.

Mich konnte das Buch begeistern. Das Einzige was mich nachwievor etwas stört ist, dass die Rolle des Bill Hodges etwas unterging und dass der Geschichtsverlauf manchmal etwas zu detailliert und langatmig war. Dennoch fand ich das Buch spitze und freue mich schon auf "Mind Control".

"Finderlohn" ist ein großartiges Buch. Mich konnte die Geschichte begeistern, wenngleich die Rolle des Bill Hodges, nach meinem Geschmack, etwas zu kurz kam.
Ich vergebe daher für dieses Buch 4 von 5 Eulen.


Freitag, 27. Oktober 2017

[Rezension] Battle Island - Peter Freund





Titel:
Battle Island
Autor: Peter Freund
Seitenzahl: 544 Seiten
Verlag: cbj 1. Auflage (25. Juli 2016)
Genre: Jugendbuch, Action/Abenteuer
Preis: 14,99€
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Das Cover gefällt mir gut. Es ist in dunklen Farben gehalten und der Titel ist so gestaltet worden, als wären die Buchstaben aus Stahl. Im Zusammenspiel strahlt das Cover eine gewisse Härte aus, die Interesse weckt. Die vier Jugendlichen in der Mitte wirken selbstbewusst, fast schon siegessicher. An sich ein gelungenes Cover. Zwar kein Cover-Highlight, aber dennoch schön anzusehen.



Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show »Battle Island« erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld – dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und so wird aus der Unterhaltungsshow bitterer Ernst ...



Ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut, da ich im Vorfeld darauf aufmerksam wurde und mir von der Handlung viel versprochen habe. Besonders dieser Castingshowfaktor war für mich etwas, was Spannung versprach.
Leider hatte ich von Anfang an Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden. Besonders verwirrend waren die Zeitsprünge der Geschichte. Normalerweise ist dies ein Werkzeug des Autors, Spannung aufzubauen, das ist dem Autoren Peter Freund leider nicht gelungen. Die Zeitsprünge wirkten zu unstrukturiert und statt Spannung aufzubauen, machten sie es schier unmöglich einen Bezug zu den Charakteren und zur Geschichte zu entwickeln.
Nachdem ich mich durch das halbe Buch gekämpft hatte, kam dann schlussendlich etwas Spannung auf. Besonders gefallen haben mir die Hintergründe der Protagonistin Louisa. Für Louisa ist die Castingshow die große Chance ihrer kranken Mutter eine teure Therapie zu ermöglichen. Louisa hat das Herz also am rechten Fleck und dies verschafft ihr besondere Sympathie.
Dennoch musste ich das Buch oft zur Seite legen. Es entwickelte sich kein richtiges Lesevergnügen durch die Langatmigkeit des Plots.
Im Großen und Ganzen kam ich zu dem Entschluss, dass ich das Buch leider nicht als sehr gelungen bezeichnen kann. Nichtsdestotrotz bin ich vom Potential der Story überzeugt und möchte die Grundidee nicht ganz außer Betracht lassen. Ich hoffe diesbezüglich, dass es vielleicht einmal ein Buch mit ähnlicher Grundidee geben wird, das etwas mehr Spannung aufbauen kann.
"Battle Island" konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Die Idee des Plots ist zwar interessant und verspricht Spannung, aber leider kann die Umsetzung dies nicht ausstrahlen. Da mich die Idee jedoch weiterhin begeistert und ich das Potential der Geschichte nicht ganz ungeachtet lassen möchte vergebe ich für dieses Buch
3 von 5 Eulen.

Dienstag, 24. Oktober 2017

[Rezension] Book of Lies - Teri Terry


Titel:
Book of Lies
Autor: Teri Terry
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: Coppenrath; Auflage: 1 (5. Juli 2016)
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Preis: 17,95 € (Hardcover)
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Wow! Das war das erste, was mir in den Kopf schoss, als ich dieses geniale Cover gesehen habe. Mir gefällt das Cover wahnsinnig gut und es ist für mich ein Must-have für jedes Regal. Die starken Farben, die in Kontrast zueinander ziehen und die Auswahl der ausdrucksstarken Gesichter ziehen jedes Augenpaar in den Bann.

Quinn und Piper sind Zwillinge, doch sie sind sich noch nie begegnet. Erst als ihre Mutter bei einem tragischen Unfall stirbt, treffen sich die Schwestern auf der Beerdigung. Piper ist begeistert und fasziniert. Für sie ist Quinn der Schlüssel zu einem uralten Familiengeheimnis. Doch Quinn ist voller Misstrauen. Warum wurde sie ihr Leben lang von ihrer Schwester ferngehalten? Schlummert in ihr tatsächlich eine dunkle Seite, vor der sie ihre Mutter und Großmutter immer gewarnt haben? Ist sie eine Gefahr für Piper? Während Quinn ihre Vergangenheit hinter sich lassen will, vergräbt sich Piper immer tiefer in die Mythen und Prophezeiungen, die sich um ihre Familie ranken – und tritt damit ein Inferno los.


Nachdem ich die super sympathische Autorin Teri Terry schon zwei mal auf der Frankfurter Buchmesse treffen durfte, stand für mich gar nicht in Frage, ihr (zu dem Zeitpunkt) neuestes Buch zu lesen. Auf der Buchmesse hatte ich die Möglichkeit es gleich signieren zu lassen. Umso mehr freute ich mich also, das Buch in den Händen zu halten und es zu lesen. Die Idee zweier Zwillinge, der eine gut, der andere böse, fand ich von anfang an toll und interessant.
Auch den Anfang der Geschichte fand ich richtig gut und ich konnte kaum die Finger von dem Buch lassen. Viele Mysterien warten darauf aufgeklärt zu werden und von fehlender Spannung konnte unter anderem auch durch abwechselnde Erzählweise zwischen Quinn und Piper keine Rede sein. Leider ließ die Spannung im Verlauf der Geschichte etwas nach und ich fand die Handlung an sich etwas zu vorhersehbar, sodass der große Überraschungseffekt leider ausblieb.
Dennoch hat mich das Buch ganz gut unterhalten und es war ein schönes Lesevergnügen. Es war zwar kein Highlight, aber keinesfalls schlecht.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf ihr aktuell neuestes Buch "Infiziert" und werde davon berichten!
"Book of Lies" konnte mich anfangs sehr begeistern. Es war ein schönes Leseerlebnis, wennauch die Spannung im Verlauf der Geschichte etwas nachließ und die Handlung etwas zu vorhersehbar war. Daher vergebe ich für dieses Buch 4 von 5 Eulen.